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Hier meine Tipps: Vielleicht auch etwas für Dich?


 

Tipp Nr. 1: Der Heritage-Zyklus - von Charles Sheffield

... Gezeitensturm ... Die Reliktjäger ... Der kalte Tod



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Viel Vergnügen hatte ich mit dem Heritage-Zyklus von Charles Sheffield. Leider ist der Autor 2002 an Krebs gestorben. Umso mehr genoss ich die einfache und heitere Art und Weise, die er in seinen Science Fiction Romanen herausstellt. Ich mus sagen, im Vergleich mit vielen anderen Scifi-Schriftstellern, schafft er es schon nachwenigen Seiten, mich vollkommen in die Story hineinzuziehen. Schon nach einigen Kapiteln habe ich die Figuren lieb gewonnen und amüsiere mich prächtig über die sehr klar gezeichneten Charaktere, insbesondere der Aliens, die so putzig und herrlich dargestellt werden, dass man auch inmitten einer vollkommen packenden und brenzligen Situation kurz auflachen kann. Hätte nicht gedacht, so viel Spaß dabei zu haben und habe auch schon den vierten Band dieser Serie gelesen:

... Das Artefakt der Meister

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Eins spannender als das andere. In sich abgeschlossen und doch eine runde
Gesamtgeschichte. Hauptfiguren sind eine Archäologin, ein Weltraumfahrer, zwei Ganoven,
davon ein Mensch und ein bizarres Alien, und zwei weitere Aliens, die aber auf
der "guten" Seite stehen.
Als leichte und doch sehr durchdacht und mit spacigen Weltraum-Ideen
gespickte Geschichte ist der Heritage-Zyklus toll zum Abschalten.
Und im Grunde auch etwas für Scifi-Einsteiger.


 

Tipp Nr. 2: Vegetarisch leben - von Armin Risi und Ronald Zürrer

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Seit Anfang 2007 nun ernähre ich mich überwiegend vegetarisch. Ich freue mich sehr,
wenn sich meine Mitmenschen ebenfalls entscheiden, aus welchen Gründen auch immer, weniger Tiere zu essen.
Aber das muss jeder selbst wissen.
Ein mir erst jetzt in die Hände gefallenes Buch bestärkt mich sehr in meinen Ansichten.
Ich bin baff und erstaunt über die unglaubliche Informationsflut, die da auf mich einströmt. Da muss man manchmal
wirklich schlucken und laut ausatmen, ob der heftigen Tatsachen.
Das Buch ist sehr gut recherchiert, die Autoren verdienen daran nichts und möchten ihren Beitrag leisten,
die Ernährung der Menschen bewußter zu gestalten.
Viele Kapitel sind schockierend. Andere aber auch erstaunlich, wer etwa in unserer Promiwelt so alles Fleischlos ißt.
Ich kann das Buch absolut empfehlen. Es liest sich rasch. Alle Kapitel sind sehr kurz gehalten und können auch
unabhängig voneinander gelesen werden.




Tipp Nr. 3: Sonnensturm - von Arthur C. Clarke und Stephen Baxter

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Beide Autoren brilliant! Der eine ist es noch, der andere leider nicht mehr, denn Arthur C. Clarke, der übrigends auch die Vorlage zur Odyssee 2001 geschrieben hat, ist leider am 26.03.2008 gestorben. Er ist sehr alt geworden - und er hat eine Menge unschlagbar guter Scifi-Bücher geschrieben, die Weltruhm erlangen konnten. Meine Hochachtung.
Sonnensturm beschreibt - mit allen so genannten zwischenmenschlichen Erstaunlichkeiten - die Ankündigung und den tatsächlichen Ausbruch eines gigantischen Sonnesturms und die Art und Weise, wie sich eine technologisch weit entwickelte Menschheit davor zu schützen sucht.
Phantastisch und spektakulär in seinen Ideen, fesselte mich Clarke von der ersten bis zur letzten Seite.


Tipp Nr. 4: Amazonas Extrem - von Colin Angus mit Ian Mulgrew

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Drei Jungs wollen mit einem Schlauchboot den gefährlichsten Fluss Südamerikas befahren. Von der Quelle bis zur Mündung erleben sie Gefahren wie Hochgefühle. In jedem Fall ist dies ein kurzweiliges und spannendes Buch, ein reales Reiseabenteuer, das uns aufzeigt, was wir doch alles erreichen können, wenn wir einen Traum haben.


Tipp Nr. 5: Ich bin dann mal weg - von Hape Kerkeling

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Ich habe es ja nicht glauben wollen - bis ich dieses Buch dann selbst innerhalb drei Tagen heruntergelesen habe. Verschlungen wäre das falsche Wort. Köstlich amüsiert und unmerklich an die Hand und mit auf die Wanderung genommen hat er mich, der Hape.
Obwohl ich vor Büchern, die jahrelang in den Bestsellerlisten stehen, eher zurückschrecke, waren viele Freunde von mir dermaßen begeistert von diesem besonderen Reisebericht, dass ich ihn dann doch begonnen habe.
Kerkeling schafft es, den Leser wie einen Freund neben sich herlaufen zu lassen und an allen Gedanken, Eindrücken und Begegnungen teilhaben zu lassen. Ich habe viel geschmunzelt, manches Mal gelacht und war oftmals auch erstaunt über die plötzlichen seelisch tiefergehenden Gedanken des Autors.

 


Tipp Nr. 6: Stadt der wilden Götter - von Isabel Alende

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Ein zauberhaftes Buch, dass ich schon vor Jahren las und dessen Inhalt mich ebenso entführt wie leicht gemacht hat. Im Prinzip für Jugendliche geschrieben, bringt Alende den Leser in die Welt eines Jungen, der mit seiner schroffen Großmutter, einer Journalistin, für eine Reportage in das Amazonasgebiet reist. Für den Jungen aber wird diese Reise zu einem Abenteuer, denn er tritt tatsächlich in Kontakt mit Wesen, die man als Götter bezeichnen könnte...
Das Buch liest sich rasch und zieht einen sofort in den Bann. Zudem bleiben die rein menschlichen Konflikte eines vernachlässigten Jungen in einer etwas unsteten Familie nicht auf der Strecke.


Tipp Nr. 7: Himmelssturz - von Alastair Reynolds

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Spannend! In ca. 30 Jahren verläßt einer der Jupitermonde plötzlich seinen Standort und bewegt sich aus unserem Sonnensystem heraus. Der zufällige Standort eines Rohstoff-Raumschiffs in der Nähe veranlaßt die Behörden die Mannschaft hinter dem Mond herzuschicken. Unglaubliches geschieht und trotz der Dicke des Romans, verschlang ich ihn. Die Crew des Schiffs geht auf eine ungewollt lange Reise, mit allen Spannungen und Gefahren, die man für eine kurzweilige Geschichte braucht. Und mit jedem weiteren Kapitel wächst das Erstaunen über die Entwicklung. Wahnsinn! Mich hat dieser Roman einen ganzen Urlaub hindurch total in den Bann gezogen.


Tipp Nr. 8: Der Rama-Zyklus - von Arthur C. Clarke

... Rendevous mit Rama ... Rendevous mit Übermorgen



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Arthur C. Clarke ist für mich einer der faszinierendsten Schriftsteller auf seinem Gebiet. Leider ist er letztes Jahr verstorben. Einem Mann wie ihm nimmt man all seine Geschichten ab. Er war Mitglied der British Interplanetary Society, hat Mathematik und Physik studiert und den weltberühmten Roman 2001 - Odyssee im Weltraum geschrieben, der so erfolgreich verfilmt wurde. Auf die beiden hier vorgestellten Romane habe ich regelrecht gewartet, denn sie wurden das letzte Mal in den Siebzigern in deutsch gedruckt. Kaum waren sie raus, habe ich sie verschlungen - und wurde nicht eine Seite enttäuscht:

Ein Raumschiff enormen Ausmaßes erscheint im Sonnensystem. Die Menschheit ist erschüttert und verängstigt. Sie sendet eine Crew zur Erforschung des fremden Objektes, das sich auf seinem Weg wieder aus unserem System heraus bewegt. Und die Erforschung im Innern des gigantischen Zylinders wird zu einem echten Abenteuer.
Nicht nur die prägnanten Charaktere der Protagonisten und ihre Verhältnisse zueinander ziehen den Leser in die immer spannender werdende Geschichte hinein, auch die Idee einer uns vollkommen fremden Intelligenz, üben eine wirkliche Faszination aus.
Als nach Jahrzehnten, im zweiten Band mit Rendevous mit Übermorgen, ein zweites Objekt erscheint, wollen die Menschen noch mehr erfahren. Die wahre Natur des Menschen wird sichtbar und die einzige Enttäuschung liegt im Ende des Buches, da es noch viele Fragen gibt. Doch es folgen ja weitere Bände...

Diese beiden Romane sind fesselnd und man merkt nicht in einer Zeile, dass sie bereits 1972 geschrieben wurden.


Tipp Nr. 9: Mieses Karma - von David Safier

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Habe mich lange nicht so amüsiert beim Lesen eines Buches. Dieses hier habe ich in vier Stunden während eines Urlaubsflugs durchgelesen und hatte meine helle Freude daran. Schmunzeln und Grinsen ohne Unterlass. Man wartet immer auf eine Erholung, einen langweiligen Abschnitt zwischendurch, um die Kiefermuskeln entspannen zu können, hat aber keine Chance. Diese Geschichte ist so witzig geschrieben - schlechte Laune verfliegt sofort. Hier der Umschlagtext:

Die Moderatorin Kim Lange erlebt einen Tag des Triumphes: Sie gewinnt den Deutschen Fernsehpreis. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer herabstürzenden russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt sie, dass sie in ihrem Leben viel zu viel mieses Karma gesammelt hat - und bekommt prompt die Rechnung präsentiert. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, hat zwei Fühler, sechs Beine und einen überproportional großen Hinterleib: Sie ist eine Ameise! Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Doch als Ameise ist sie machtlos. Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!